



Angst ist ein schlechter Ratgeber. Menschen und ganze Staaten reagieren kopflos. Zur Angst vor dem Virus kommt jetzt noch die Angst vor einer Spaltung und die Angst vor der Zukunft. Gegen das Virus kann man sich schützen. Die Krankheit kann man behandeln und das Immunsystem kann man stärken. Das Leben braucht kein Zertifikat und keine ständige Überwachung. Wirtschaft und Gesellschaft sollen vom Bundesrat nicht kontrolliert, sondern unterstützt werden.
Wir überwinden Covid-19, indem wir unsere Angst besiegen.
Franklin D. Roosevelt hatte recht mit seinem Satz. Aber er wusste vielleicht nicht warum.
Die Angst ist aus drei Gründen gefährlich:
Sie ist ein schwer kontrollierbares Gefühl der Bedrohung, das uns zu unüberlegtem Handeln verleitet.
Sie verbindet uns auf ansteckende, unterschwellige Art mit den Mitmenschen und führt leicht zu panischen Reaktionen.
Gleichzeitig wirft sie uns auf uns selber zurück und trennt uns von den Menschen, deren Gemeinschaft in der Regel Sicherheit bedeutet.
Eine Pandemie ist nach Definition der WHO nicht eine gefährliche Krankheit, sondern die Verbreitung eines Erregers. Wie gefährlich der Erreger wirklich ist, zeigt sich erst später.
Heute wissen wir: Covid-19 ist, gemessen an der Sterblichkeit, eine mittelschwere Grippe mit gelegentlich schweren Verläufen. In den meisten Ländern ist die Übersterblichkeit minimal – wenn überhaupt vorhanden. Und sie beschränkt sich auf die Hochrisikogruppen.
Die Sterblichkeit bei einer Infektion liegt bei sehr tiefen 0,15 Prozent. Das ist kein Grund, das Leben allgemein einzuschränken. Es ist für die Risikogruppen ein Grund, sich zu schützen.
Der internationale Vergleich der Pandemiemassnahmen und ihrer Wirkung zeigt: Auf Masken und Lockdowns kommt es nicht an, nicht einmal auf die Impfung.
Viel wichtiger sind eine gute Gesundheitsversorgung, die richtige Behandlung und wirksame Medikamente. Ivermectin zum Beispiel hat im indischen Gliedstaat Uttar Pradesh die Ausbreitung faktisch besiegt. Warum nur wird dieses Nobelpreis-gekrönte Medikament in der Schweiz fast nicht verwendet?
Ein verheerender Fehler des Pandemiemanagements ist der Mangel verlässlicher Daten. Auch nach anderthalb Jahren gibt es in der Schweiz keine repräsentativen Erhebungen über die Verbreitung von Covid-19. Stattdessen bestimmen Hochrechnungen die Politik, die sich regelmässig als falsch erweisen.
Was die Menschen heute beschäftigt, ist nicht die Angst vor dem Virus, sondern die grosse Frage: Wo soll das alles noch hinführen? Die Nerven vieler Menschen liegen blank; die psychiatrischen Kliniken haben lange Wartelisten. Vielen Menschen haben Angst vor der Zukunft und Angst vor der Spaltung.
Die Verschuldung steigt ins Unbezahlbare, Firmen gehen Konkurs, die Preise steigen und die Versorgungsketten reissen. Und das alles, weil Intensivbetten fehlen (die im Pandemiejahr 2020 in der Schweiz um 45 Prozent reduziert wurden)?
Covid-19 ist keine Krankheit, die sich mit der Einschränkung von Grundrechten, Mehrfachimpfungen und scharfer Kontrolle besiegen lässt. Covid-19 überwinden wir, indem sich die Risikogruppen schützen, indem wir bewährte Behandlungsmethoden fördern und die Spitäler entlasten.
Und vor allem: indem wir das Immunsystem stärken – mit Vitaminen, Sonne und Bewegung an der frischen Luft. Zuversicht ist noch immer das beste Heilmittel.
Wir besiegen Covid-19, indem wir zum Leben zurückkehren, ohne Zwang, ohne Zertifikat und ohne Überwachung. Aber mit verlässlichen Regeln auf der Basis unserer Verfassung. Sie hat uns schon durch viel grössere Stürme geführt.
Am 28. November überwinden wir Covid-19: Wir sind geschützt, wir sind gesund. Wir brauchen dazu keinen digitalen Beweis und schon gar nicht eine staatlich kontrollierte Spaltung.
Das Ende der Pandemie beginnt mit der Überwindung unserer Angst.
Rosmarie Abderhalden, Ebnat-Kappel, Kunstschaffende
Tina Bez, Saland, Fachfrau Betreuung
Daniela Ambrosoli, Zürich
Irene Bertenghi, Lüsslingen, Kindergärtnerin
Steffi Bohrer, Olten, Dipl.Ing.
Martin Roland Bracher, Beinwil (SO), Alpsenn und Kundenmaler
Mathias Buess, Arlesheim, Lehrer
Monika Cueni-Stark, Laufen, Atemtherapeutin
Magdalena Caluori, Nussbaumen, Musikerin und Lehrerin
Stefan Furrer, Pfäffikon, Lehrer pens.
Matthias Gerber, Winterthur, Welt-Volksmusiker, Singanleiter
Felix Glatz-Böni, Bellach, Lehrer
Alfred Gut, Pfaffnau, pens. Sek. Lehrer
Andrea Hazan, Zürich, med. pract.
Gabi Hottinger, Affoltern am Albis, Yogalehrerin
Marko Hotz, Luzern, Mentalcoach
Beatrice Isenegger, Unterägeri, dipl. Architektin ETH
James Karrer, Dübendorf, Bauingenieur
Thomas Kindt, Würenlos, Unternehmer
Susanna Krebs, Boltigen, Mentorin
Andrea Linda Lienhardt-Blaser, Steffisburg, Mutter
Brigitte Linder, Weggis, pensioniert
Tina Lüthi, Untersee
Yvo Marcon, Adelboden, Körpertherapeutin
Thomas Mayer, Gempen, Autor
Andreas B. Müller, St.Gallen, Kulturvermittler
Thomas Oettli, Basel, Informatik Projektleiter
Peter Rüttimann-Gerrits, Hitzkirch, Projektleiter ERP
Andreas Röthlisberger, Aarau, Dr. iur. Rechtsanwalt
Jade Ryder, Biel, Lehrerin für Technisches Gestalten
Markus Schamberger, Seon, Kulturveranstalter
Michael Scharenberg, Derendingen, lic. phil/cand. theol
Matthias Schneider, St.Gallen, Heilpädagoge
Moritz Schiess, Biberist, Unternehmer
Tom Schmid, Heiden, Renter
Michel Seuret, Gerlafingen, Naturheilpraktiker
Therese Stolze, Rüti, Lehrerin
Suzanne Sulger, Ascona, Betriebsökonomin FH
Johanna Suter, Gipf-Oberfrick, Lehrerin/Waldspielgruppenleiterin
Verena Thalmann, Winterthur, Kinderbetreuerin
Patric Weber, Jegenstorf, Dr. phil. nat.
Angeli & Christian Wehrli, Miglieglia, Hoteliers
Tobias Widmer, Zürich, IT Executive
Britta Maria Wirth, Degersheim, Freischaffende
Delia Wyss-Chresta, Wettingen
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